Live dabei - Vijo Pitscheider 

mit freundlicher Erlaubnis des Autors,
Pfarrer und Dekan von St. Ulrich in Gröden

Vijo Pitscheider
 

Ich (Vijo Pitscheider) traf Pfarrer Heinrich Videsott in den Achtzigerjahren. Der Pfarrer lud mich am Wochenende des Öfteren ein, Beichten abzunehmen, Vorträge für Jugendliche oder erwachsene Pfarrmitglieder zu halten und verschiedene Festgottesdienste zu feiern. Ich sah, dass er mich schätzte. Er rief mich gerne von Zeit zu Zeit in seine Pfarrei. Er hatte offensichtlich Vertrauen in meine Vorträge und Predigten. Er war ein tieffrommer Mann, ständig im Gebet versunken, das Brevier in der Hand, auf dem Schreibtisch oder auf dem Tisch in der Sakristei. Es bestand eine Art liebevoller Beziehung zwischen ihm und dem Brevier. Er war ein in sich gekehrter, schweigsamer Priester, der im Gespräch sehr wortkarg war. Er zelebrierte die Messe, ohne sich ablenken zu lassen und sehr ruhig. Er sprach deutlich und langsam und betonte die Worte der Wandlung. Er erhob Hostie und Kelch langsam und mit frommer Hingabe. Seine Kniebeugen drückten Achtung, priesterliche Würde und fromme Hingabe aus. Der Ton seiner Predigten war entschlossen, vor allem, wenn er über die Gnade der Sakramente sprach; dann betonte er die Worte besonders stark und seine Stimme wurde lauter, da er dem, was er sagte, ein besonderes Gewicht geben wollte, vor allem wenn er Themen oder Punkte behandelte oder erklärte, die den Glauben an das Gebet betrafen, die Mitfeier der heiligen Messe, das Aufopfern aller Beschwerlichkeiten und die Opfer des täglichen Lebens, die Zehn Gebote, die christliche Ethik, die christliche Moral, die Pflichten der Christen in Ehe sowie Familie, Erziehung und Teilnahme an den Sakramenten.

Er erzog die Messdiener zum Dienst am Altar mit gefalteten Händen und zu Gläubigkeit, zu einem frommen Verhalten, das des Dienstes am Altar würdig war. Er selbst ging mit gutem Beispiel voran, ein tiefgläubiger Pfarrer, mit einer hohen Achtung vor dem heiligen Ort.
 

Wengen Dolomiten.
Wengen in den Dolomiten - 35 Jahre lang Wirkungsort von Pfarrer Heinrich Videsott

 

An manchen Hochfesten verweilte er, zusammen mit seinen Messdienern, auf den Knien vor dem Tabernakel, um zu beten. Er war Religionslehrer in der Grundschule und vermittelte seinen Schülern die Freude am Gebet, am Besuch bei Jesus in der Kirche, an der Teilnahme an der täglichen und sonntäglichen Messfeier, und an der nachmittäglichen Andacht an Sonntagen. Er lebte einen strengen und „obligatorischen“ Glauben, einen Glauben mit festen Regeln, aber gleichzeitig einen Glauben der Freude und der Liebe zu Gott. Ich weiß, dass er jeden Abend bis tief in die Nacht betete und meditierte. Das Licht in seinem Arbeitszimmer brannte immer sehr lange.

Ich traf ihn und konnte ihn aus der Nähe beobachten und kennen lernen; er war kontemplativ, stark, gelassen und streng.

Er wurde und wird immer noch geschätzt, gebraucht und angerufen wegen seiner starken geistigen Kraft und seines klaren Glaubens, der im ständigen täglichem Gebet und in einer tiefgläubigen Meditation seinen Ursprung hatte. Er war meines Erachtens kein großer Redner, aber alles, was er sagte, kam aus der Tiefe seiner Erfahrungen durch das Gebet.

„Ora et labora“ (bete und arbeite): die größte Bedeutung in seinem Leben als Priester – und in seiner Lehre – hatte das Gebet. Sein Kontakt zu Gott, zur Gottesmutter und zu seinem Schutzengel riss nie ab. Sein Gebet war eine ständige Fürbitte für immer mehr Personen, Familien und schwierige Situationen. Er war ein großer, einmaliger und von vielen gesuchter Wohltäter, aufgrund der Kraft seines Gebetes und seines ganz „speziellen“ Segens, seiner Fürsprache bei den Heiligen. Sein Geist war vom Gebet und einer großen Verehrung der Eucharistie belebt.
 


Eucharistische Prozession in der paradiesischen Landschaft von Wengen

 

Ich hatte weder Gelegenheit noch Zeit, seinen Charakter näher kennen zu lernen. Für mich war er eine ausgeglichene, konzentrierte Person, die in Einheit mit der Spiritualität lebte, und sich nur dann erregte und laut sprach, wenn er den Glauben gegen die Gleichgültigkeit verteidigte oder moralisches Verhalten statt leichtfertiger Sitten forderte, statt Alkoholkonsum, statt ausschweifender Nächte, statt Materialismus. Er war ein „defensor fidei“, ein Verteidiger des Glaubens, und trat für gute Sitten ein, in einem Umfeld, das für die jungen Menschen durch den zunehmenden Tourismus und die blühende Entwicklung des Handwerks zu einem modernen Umfeld wurde, in dem in einer ländlichen Gesellschaft viel Geld in Umlauf gebracht wurde, was zu einem extremen Konsumdenken führte, mit der daraus folgenden Nachlässigkeit im Verhalten und in der Ethik.

Die gesunden Traditionen der Welt der Bergbauern kamen ins Wanken, da die Jugend ihre Dörfer verließ, um in den Städten an den Universitäten zu studieren, und mit neuen Ideen und anderen Verhaltensweisen in ihre Heimat zurückkehrte. Ihre kleine, streng kontrollierte, einheitliche Welt, in der starre Regeln, Normen und Vorschriften herrschten, die bislang von der starken Autorität der Eltern, des väterlichen Pfarrers beherrscht war, brach Stück für Stück auseinander.

Für mich war er eine Art Freund. Ich achtete ihn, beobachtete ihn, ich wandte mich an ihn, um geistliche Betreuung und Ratschläge zu bekommen. Seine Freundschaft war die eines wunderbaren Mitbruders und geistlichen Vaters. Ich betrachtete ihn als mir überlegen, sowohl als Priester als auch unter dem Gesichtspunkt der Spiritualität, der Vorbildhaftigkeit, der Überzeugung und des Charismas.

Er trug immer einen Talar oder einen schwarzen Anzug und hatte stets sein Brevier bei sich. Er hatte eine Art zu gehen wie nur ein „großer“ Priester geht, erzeigte eine große, menschliche und priesterliche Würde, er war immer ausgeglichen, mit einem Lächeln auf dem Gesicht, einem ruhigen, aber auch strengen Lächeln, dem eines strengen Priesters, das nicht nach leichtem Beifall heischt, wie viele, die ein schnelles und vorübergehendes Lachen suchen. Er sprach langsam, lächelte dabei, doch seine Stimme war sicher, fest und entschlossen, wie die eines Zeremonienmeisters.
 

Primizianten
Primiziant Heinrich im Jahre 1937 in Montal
 

Er war diskret, zurückhaltend, würdevoll, doch auch entgegenkommend und immer bereit, Menschen zu empfangen, mit großer Ruhe anzuhören, ohne Eile, mit großer Zuneigung und Respekt. Er hörte zu, um die Menschen zu verstehen, um dann mit ihnen zu beten und ihnen eine Antwort zu geben, einen Ratschlag, und schließlich, um sie mit Weihwasser zu segnen.

Sein Wirkungskreis waren das Pfarrhaus, die Schule, die Kirche und die Krankenhäuser, wo er die Kranken besuchte. Er war demütig, bescheiden und unbeirrbar in seiner Religion.

Er hörte oft den Familienmüttern zu, die ihn aufsuchten, um einen Rat von ihm zu bekommen, oder ihn um ein Gebet für ihre Kinder zu bitten, die sich von der modernen Welt und ihren materiellen Verlockungen verführen ließen, und deren Unternehmungen dadurch unkontrollierbar wurden. Für ihn war die auf der Ehe gegründete, kinderreiche Familie sehr wichtig, und er betete um gute Eltern.

Er war ein Pfarrer, der verehrt wurde, weil er durch und durch ein überzeugter Priester war, ein Diener Gottes, ein Diener der Sakramente. Seine Predigten waren nicht „modern“, und es gab Personen, die ihn als moralisch-kritische, manchmal auch strenge Kapazität betrachteten. Unter den Jugendlichen machte sich die Vorstellung eines traditionalistischen, moralistischen Priesters breit, einige klagten über die Art, wie er die Messe feierte, mit tiefer Frömmigkeit und stets ohne Hast.

Ich habe nur wenige seiner Predigten gehört, doch ich muss sagen, dass sie mich sehr beeindruckt haben, denn sie gaben seine tiefe Gläubigkeit, seine Verehrung für die Eucharistie, seine Verehrung des Allerheiligsten und der Jungfrau Maria wider, die Liebe zum Rosenkranzgebet und zum heiligen Pfarrer von Ars. Eines Abends bat er mich im Pfarrhaus, ein Foto von ihm zu machten, da er lange Haare hatte und dem heiligen Johannes Maria Vianney sehr ähnlich sah, und darauf war er in seiner bescheidenen, lächelnden Art stolz. Doch meiner Meinung nach ahmte ihn Pfarrer Heinrich in allem nach, auch im Beichtstuhl.
 


Erstkommunionfeier mit Pfarrer Heinrich in Wengen


In der Schule gab er vielen Schülern Religionsunterricht. Er war streng und legte besonderen Wert auf den Unterricht des Katechismus. Er hielt nichts von den modernen Methoden des Katechismusunterrichts, die in jenen Jahren von einigen Kooperatoren und Religionslehrern verwendet wurden. Er verlangte von seinen Schülern Ernsthaftigkeit und eine gute Vorbereitung.

Eines Abends fragte ich Pfarrer Heinrich: „Was gibt Ihnen die Kraft, den Menschen den Segen zu geben? Ihnen einen so starken Segen zu geben? Welche sind die Voraussetzungen dafür?“ Pfarrer Heinriche gab mir zur Antwort, dass er, als er Kooperator im Vinschgau war, einen alten Pfarrer hatte, der sehr bekannt und gesucht war wegen seiner Segenspendungen. Er hatte ihn gefragt, was er tat, um solchen Segen zu erteilen und dieser Priester antwortete ihm: „Ich war ein alkoholabhängiger Priester, dann habe ich auf den Alkohol verzichtet und mit diesem ‚Opfer‘ kann ich dem Gebet um meine Segenspendungen mehr Kraft geben!“ Als mir Pfarrer Heinrich das erzählte, lächelte er, was ich so interpretiert habe, dass auch er mit einem großen persönlichen Verzichtsopfer seinen Segensgebeten Kraft verlieh!

Auch wenn die modernen Zeiten andere Priester dazu verleiten, „elastischer“ und „offener“ zu sein, bewunderten die Menschen weiterhin den großen Glauben von Pfarrer Heinrich, seine Frömmigkeit und sein Empfinden für das Gebet, die Meditation und die Fürbitten für das Wohl derer, die sich an ihn wandten.

Pfarrer Heinrich betete bis in die späte Nacht hinein. Seine Frömmigkeit war christozentrisch, vor allem hinsichtlich der Anbetung des Allerheiligsten, des Heiligsten Herzens Jesu und des Herzens Mariens, einer vorurteilsfreien Marienverehrung, und schließlich folgte er dem heiligen Johannes Maria Vianney, zu dem er betete und der sein sicherer Bezugspunkt war. Meiner Meinung nach war der heilige Johannes Maria Vianney sein Heiligenvorbild und Pfarrer Heinrich war ihm sehr ähnlich.
 

Vijo Pitscheider, Dekan im Grödental




Er ruht in Frieden!

 

Don Duilio Peretti – Castello di Godego (TV)

In bin ein 57-jähriger Salesianer und davon überzeugt, die Gnade der Freundschaft zu Pfarrer Heinrich bekommen zu haben, auch ohne ihn jemals persönlich gekannt zu haben.

Die erste Gnade ist geistlicher Art und verbunden mit meinem priesterlichen Dienst. Ich wurde auf Pfarrer Heinrich durch die Biografie von Frau Cristina Siccardi aufmerksam, einer Schriftstellerin, die ich schon vorher schätzte und achtete. Das Buch wurde mir von Freunden geschenkt, mit denen ich mich zum Rosenkranzgebet treffe. Ich befand mich sofort im Einklang mit dem seelsorglichen Feingespür von Pfarrer Heinrich.

Seitdem rufen mich mehrere Personen an, ohne dass ich das vorgeschlagen hätte oder dass dieselben Pfarrer Heinrich gekannt hätten, und bitten um den Segen - auch per Telefon. Vorher hatte ich niemals besonders an diese Segensspendungen gedacht, nun aber benütze ich immer mit Freude die Segensformel von Pfarrer Heinrich.

Die zweite Gnade, die ich durch die Fürsprache von Pfarrer Heinrich erlangt habe, betrifft meine körperliche Heilung. Am 18. April 2015, nach mehreren Monaten voller Beschwerden, verbunden mit oft starken Schmerzen, mit Behandlungen seitens Physiotherapeuten und Spezialisten, und nach der elektromyographischen Untersuchung, hatte ich den Termin für die Operation am Karpaltunnel der rechten Hand vorgemerkt. 

Zwei Wochen vor der Operation bin ich nach Wengen gepilgert und habe beim Grab von Pfarrer Heinrich um seine Fürsprache gebetet, auch ganz besonders für die Untersuchung, die ich gleich danach bei einem Arzt in Abtei hatte.

Der Arzt las die Befunde meiner elektromyographischen Untersuchung und erfuhr von der Vormerkung einer Operation im Krankenhaus von Udine. Nachher drückte er nur leicht an meinem Hals und fragte, ob ich dabei Schmerzen empfände. Als ich bejahte, verabreichte er mir sofort zwei einfache Injektionen mit einem nicht starken Schmerzmittel.

Am nächsten Morgen spürte ich keine Schmerzen und Beschwerden mehr und seitdem traten sie nie mehr auf: - die Schwellungen, die Wärmeempfindungen, die Steifheit und die fehlende Kraft in der Hand – alles war verschwunden. Ich konnte wieder meine gewohnten Tätigkeiten aufnehmen, etwa bei der heiligen Messe die Hostie mit Sicherheit in der Hand halten, die Türen aufmachen, Flaschen öffnen, Hemden zuknöpfen, Fahrrad fahren, Gras mähen, den Hammer verwenden. Ebenso verhielt es sich bei meinen sportlichen Betätigungen mit den Jugendlichen: Bergsteigen, Tennis, Mountainbike, Handball – wie ich es immer getan habe.

Gelobt sei Jesus Christus. Ave Maria. Lieber Pfarrer Heinrich, bitte für uns!



 

Zeugenbericht Pfarrer Heinrich Videsott:

Im Juli 2014 hatte ich eine schwierige Kieferoperation bereits hinter mir, und leider wie von mir von Anfang an befürchtet, war was schief gelaufen. Ich konnte meinen Mund nicht mehr schließen, und das ganze Gesicht fühlte sich komisch an. Für mich war es eine harte Zeit, immerhin ging es um mein Gesicht, das "Aushängeschild" eines jeden Menschen. Es war nicht einfach, ich fühlte, daß etwas nicht stimmte, doch die Ärzte konnten oder wollten es nicht zugeben … sie meinten nur es braucht Zeit bis alles in Ordnung ist und vorallem  brauche ich mehr Geduld.

Doch es kam der Tag, an dem der Zahnarzt, mir telefonierte und sagte: wir müssen erneut einen chirurgischen Eingriff durchführen. Es wurde von den Ärzten zugegeben dass mit der OP leider was schief gelaufen ist. Irgendwie froh, dass es endlich zugegeben wurde, entschied ich mich die OP erneut zu machen. Ich hatte aber große Angst, da ich wusste was auf mir zukommen würde...

Es war ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag, einige Tage vor dem Eingriff, die Gedanken waren ständig bei der bevorstehenden OP. Ich arbeitete damals an der Inkasso-Stelle am Krankenhaus Bruneck, als ein Patient zu meinem Schalter kam, um seine Rechnung zu bezahlen. In dem Moment beugte sich der Patient vor dem Schalter nieder, um etwas vom Boden aufzuheben und meinte; schauen sie das hat jemand hier verloren. Ich konnte es meinen Augen nicht glauben, es war ein Bild von Pfarrer Heinrich Videsott!!! Der Segenspfarrer von Wengen war immer schon für mich ein großer Fürsprecher bei Gott und bedeutet mir sehr viel, auch weil ich Pfarrer Heinrich persönlich noch kennen  durfte. Für mich war sofort klar: dieses Bild hatte mir jemand ganz bewusst oder unbewusst hier gelassen, weil der/oder diejenige genau wusste ich brauch jetzt Hilfe, Unterstützung und vorallem das Gebet um diese OP nochmals durchzustehen, und ich brauchte die Vergewisserung das diesmal nichts schief läuft.

Ab diesem Tag betete ich viel zu Pfarrer Heinrich, ich spürte eindeutig seine Anwesenheit, war viel auf seinem Grab, und auch am Tag bevor ich nach Vicenza zur OP gefahren wurde, war ich noch an seinem Grab in Wengen um zu beten, er solle bitte bei mir bleiben, seine segnende Hand über mich und über den Chirurgen halten, daß alles gut geht. Die Nacht vor der OP war ich außergewöhnlich ruhig, ich spürte so viel Kraft, ich spürte einfach, ein großer Fürsprecher wacht über mich. Ich hatte mein Bild, bis ich in den OP-Saal kam, immer bei mir. Im OP-Saal vor der Vollnarkose, betete ich noch bitte, bitte Pfarrer Heinrich, bleib jetzt bei mir und mach dass alles gut geht. So schlief ich dann ein, und ca. 4 Stunden später, öffnete ich meine Augen, und vor mir sah ich Pfarrer Heinrich der mir zulächelte …. Für mich war klar, er war die ganze Zeit bei mir, und wachte darüber dass alles gut geht. Und so war es dann auch, denn meine 8 Wochen Krankenstand wo ich außer Suppe und Brei nichts essen konnte, vergingen schnell, die Heilung ging zügig voran.

Und ich war so froh, dass endlich mit mein Gesicht, wieder alles stimmte. Diese Freude, diese Dankbarkeit ist so groß und kaum zu beschreiben …. !!!

Ich bin immer noch dankbar und besuche regelmäßig Pfarrer Heinrich auf seinem Grab um ihn zu danken und zu beten. Immer wieder spüre ich seine Anwesenheit und seine Hilfe, Pfarrer Heinrich wird für mich immer ein großer Fürsprecher bei Gott unseren himmlischen Vater sein.

Abtei, 08.05.2016 – Helene

Mein Name ist Elena und ich komme aus Kolfuschg. Ich möchte Zeugnis über die Heilung abgeben, die mir geschah, nachdem ich zu Pfarrer Heinrich Videsott gebetet habe.

Im Jahre 2011 kam meine zweite Tochter zur Welt. Ein Jahr später, gegen Ende Juli, war es plötzlich so, dass ich dem Harndrang nicht mehr standhalten konnte und mich eingenässt habe. Die Beschwerden wurden immer schlimmer, sodass ich damit beginnen musste Windeln zu tragen. Da ich im Jahr zuvor meine Tochter in Sterzing zur Welt gebracht hatte, habe ich im dortigen Krankenhaus angerufen um einen Termin für eine Visite zu machen, doch die Warteliste war sehr lang.

Deshalb habe ich auch in Bruneck nachgefragt, wo ich den Termin zehn Tage früher erhielt.

Hier wurde mir ein bösartiges Gebärmutterkarzinom diagnostiziert, das einen chirurgischen Eingriff erforderte.

Später bin ich dann trotzdem nach Sterzing zu einer Visite gefahren. An diesem Tag ist meine Welt zusammengebrochen. Die Ärzte haben mir ein Stück von diesem Karzinom entnommen und an eine Spezialklinik für Forschungszwecke geschickt. Es handelte sich um ein schwammartiges Karzinom, das sich ausdehnte und weiterwuchs wie ein Pilz. Sie haben mir mitgeteilt, dass es entnommen werden muss und zum Tod führen könnte.

Nach diesen erschütternden Worten, wusste ich nicht, wie mir geschah und in meiner großen Verzweiflung bin ich nach Wengen zum Grab des Pfarrers Heinrich Videsott gefahren. Ich habe geweint und habe ihn inständig darum gebeten, dass er mir helfe, dass alles gut gehe und ich weiterleben könne um bei meinen zwei Töchtern zu bleiben. Seitdem habe ich an meinem Bauch immer ein Gebetsbild vom Segenspfarrer Heinrich Videsott getragen.

Bei der nächsten Visite war das Karzinom schon nicht mehr gewachsen und es schien, als hätte es sich in sich selbst hineingeschlossen. Es hatte sich nicht mehr ausgebreitet.

Die Operation ist in der Klinik von Verona für den Monat Dezember vereinbart worden. In der Zwischenzeit musste ich zur Chemotherapie, damit sich das Karzinom nicht weiter ausdehnen würde. In der Nacht vor der Operation habe ich Pfarrer Videsott noch alles in einer ganz besonderen Art und Weise anvertraut, wie ich es immer pflegte.

Am Tag des Eingriffes war kein Karzinom mehr zu erkennen, es war verschwunden. Zur Sicherheit wurde der Eingriff trotzdem durchgeführt, doch es war nichts mehr zu sehen.

Ich bin der Überzeugung, dass mir Hochw. Heinrich in dieser ganzen Zeit geholfen hat: von dem Moment an als ich Probleme hatte, bis hin zur Operation in Verona. Ich habe immer gebetet und mit dem Pfarrer  Heinrich gesprochen, dass er die Ärzte segne, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen würden.

Im Operationssaal habe ich ein Gebetsbild mitgenommen und hielt es immer fest in meiner Hand. Vor der Narkose wollten mir die Ärzte dieses Bild unter das Kissen legen, doch ich habe darum gebeten, dass ich es in meiner Hand halten dürfte.

Als ich nach der Operation aufwachte, spürte ich etwas Merkwürdiges an meiner Hand. Irgendwann habe ich dann verstanden, dass die Ärzte das Gebetsbild vom Segenspfarrer in meiner Hand befestigt haben. Sie haben es mit einem Verband festgebunden, damit es mir nicht herausfallen würde.

Auch das Personal der Klink war sehr zuvorkommend und gaben sich große Mühe mir zu helfen. Ich bin mir sehr sicher, dass auch dies ein Teil der Hilfe vom geliebten Segenspfarrer Heinrich war, da ich ihn auch inständig darum gebeten habe.

Ich danke Pfarrer Heinrich aus ganzen Herzen, da ich mir sicher bin, dass durch seine Fürsprache und seinen himmlischen Segen alles gut geworden ist und ich wieder gesund unter meiner Familie weile.

Vielen Dank Pfarrer Heinrich Videsott und bitte hilf uns weiterhin.

Hallo ich bin es mal wieder, Evi... Pfarrer Heinrich hat meine Gebete für meine Tochter Leonie erhört. Nun wird von den Ärztin vermutet dass meine Töchter, Maria und Leonie an einem Gendefekt leiden...und da wäre auch die Schilddrüse betroffen und das Gehör. Leonie wurde im Sommer operiert und seit der Op geht es ihr super... Nun bete ich um vollständige Heilung. Dass es sich nicht um ein Gendefekt handelt... Bitte helft mir beten... Meine Schwester hat nun endlich nach 11 Jahren ein Baby, einen Andreas zur Welt gebracht... Bitte nur um Hilfe... LG Evi ... Bete immer fleißig die Novene.