Hl. Margarethe - Gottvertrauen
Predigt in seiner Heimat Montal - Kirchweihe 1940


Liebe Montaler, andächtige Zuhörer! 

Ohne Grenze ist die Liebe des himmlischen Vaters zu uns Menschen. Er gab sich nicht zufrieden, seinen einzigen Sohn vom Himmel auf die Erde zu senden. Er wollte, dass er sogar am Schmachholz des Kreuzes starb, um die geschworene ewige Rache zu sühnen und uns aus der Hölle zu befreien. Nicht zufrieden, dass wir uns mit dem heiligsten Leib Christi sättigen können, nicht zufrieden uns einen Schutzengel mit in die Wiege gegeben zu haben, hat er uns noch einen Schutzpatron geben wollen, damit dieser ununterbrochen Tag und Nacht über uns wache und schirme, damit dieser uns ein Vorbild sei, damit sein Leben uns ein Halt, eine Stütze sei in dem sturmbewegten Leben auf der Reise von der Wiege bis zum Grab. Gott der Herr hat nicht nur jedem Einzelnen einen Schutzpatron gegeben, sondern einer ganzen Gemeinde. Unserem Dorf hat er die heilige Margarethe zur Schutzpatronin gegeben, die Tochter eines geizigen Priesters zu Antiochia in Kleinasien.

Wie Ihr meine Lieben wisst, war die heilige Margarethe ein Mädchen von außergewöhnlichem Liebreiz. Ihre Schönheit lockte gar manchen Liebhaber in das Haus ihres Vaters. Doch dieser geizte mit ihrem Anblick; denn er liebte sie abgöttisch und hütete sie wie seinen Augapfel. Feuriger Zorn flammte in seinem Herzen auf, als sie ihm sagte, dass sie den Glauben der Christen angenommen hatte. Seine Vaterliebe war in Hass gekehrt, und es fehlte nicht viel und er hätte sie mit eigener Hand erschlagen. Margarethe hätte sich retten können, wenn sie den reichsten und mächtigsten ihrer Bewerber geheiratet hätte. Aber in Demut erträgt sie ihr Schicksal als Christin: Mit Ruten und eisernen Kämmen zerfleischte man ihr auf der Folter Arme und Brust.

Im Kerker erschreckte sie der Teufel zuerst in Gestalt eines Drachens, dann in Gestalt eines fürchterlichen Menschen. Doch sie schlug ihn mit Gottes Kraft in die Flucht; wenige Tage danach wurde sie entkleidet und mit brennenden Fackeln gebrannt. Als aber die Wunden sofort heilten und viele Menschen durch dieses Wunder und standhafte Ertragen der Qualen gläubig wurden, wurde sie enthauptet. Mit 15 Jahren bereits wurde sie eine Märtyrerin.

Wenn, meine Lieben, ein Lehrling ein tüchtiger Meister werden will, dann geht er zu tüchtigen Meistern in die Lehre, wenn ein junger Bauer sich ein schönes Heim gründen will, dann schaut er es einem anderen Bauern ab, wie der es zu Wohlstand und Ansehen gebracht. Der Mensch wählt sich ein Vorbild aus, und nach dem versucht er seine ganze Lebensweise zu richten. Die Heilige Margarethe ist uns Vorbild im geistlichen Leben und von dieser Heiligen wollen wir heute einen Zug herausnehmen, der sie sehr stark machte im Kampf mit Welt und Hölle, der sie zum Sieg führte, der sie die Palme des Martyriums erreichen ließ, nämlich das Vertrauen auf Gottes Hilfe. Und vom Gottvertrauen wollen wir mitsammen eine kurze Betrachtung machen.

Drei sind unsere Feinde, der erste ist sichtbar. Das sind Menschen mit schlechtem Beispiel.
Der 2. ist ein unsichtbarer Feind, lässt Dinge von unten haben, das ist der Teufel.
Den 3. Feind tragen wir in uns selbst. Das ist all unsere Begierlichkeit. Gegen diese Feinde müssen wir in den Kampf ziehen.

Geliebte! Wir sind in einem ständigen Kampf. In diesem Kampf da brauchen wir eine Waffe um zu siegen. Was ist das für ein Soldat, der in den Kampf zieht, ohne mit Munition ausgerüstet zu sein, er muss sich um eine Waffenrüstung umsehen, will er siegreich kämpfen. – Wir alle ohne Ausnahme haben ein Kreuzlein, zwei vielleicht auferlegt bekommen, welche sich in verschiedenen Formen zeigen, bald als Familiensorgen, bald als Krankheit, bald als schwerer Schicksalsschlag in der Familie, bald als Unglück im Stall, bald bringt einer nicht den Frieden zustande mit seinem Nachbarn, mit den eigenen Angehörigen, bald hat der Vater oder die Mutter das liebe Gfrett mit der Kindererziehung, bald macht sich das Kreuz bemerkbar durch schwere, andauernde Versuchungen, ja dann hat jemand wieder mit dem Heiraten Pech, dann sind es wieder Heimatgeschichten, ja, ich würde gar nicht fertig, wollte ich all die verschiedenen Kreuzlein aufzählen, die bald dieser, bald jener von uns zu tragen hat. –

Doch in dem Kampf gegen den Waffenfeind und bei dem Tragen der Kreuzlein dürfen wir uns auf keinen Fall auf die eigene Kraft stützen. Wir dürfen nie und nimmer denken, ich selbst genüge mir und vielleicht noch ein paar Freunde. Wer so denkt, hat den Gipfel des Stolzes erreicht und die Stolzen demütigt der Herr bis auf den Tod, die macht er winzig klein.

Bei all unserem Kampf und Kreuztragen müssen wir unseren Blick zu dem empor richten, der gesagt hat: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden“, zu dem, der gesagt hat: „Wenn ihr mühselig und beladen seid, kommt, ich will euch erquicken!“ Zu dem, der gesagt hat: „Wirf deine Sorgen auf den Herrn, er wird dich aufrichten, nicht lässt er den Gerechten wanken.“ (Ps 55, 23)

Wir, Geliebte, stehen oft vor einem Berg von Sorgen und Schwierigkeiten. Wir sehen nur den Berg und vergessen, uns eines ganz einfachen, aber sicher helfenden Mittels zu bedienen. Aufwärts, himmelwärts zu schauen. Die große Sünde der heutigen Zeit ist, dass die Menschen ihren Blick erdwärts gerichtet haben anstatt himmelwärts.

Was uns in der heutigen Zeit selber vielfach fehlt, das ist der Blick nach oben. Wir lassen uns von den Umwälzungen der Gegenwart so beeinflussen, dass wir unser Höchstes, unser Seelenheil vernachlässigen. „Zuerst suchet das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, alles andere wird euch dazugegeben werden“ sagt der Evangelist. Zuerst auf die Seele schauen, das andere, der Größenwahn, ist heutzutage eine ansteckende Krankheit. Dieser Größenwahn sagt dem stolzen Menschen, der Herrgott und seine Macht kommt erst zuletzt, ich selbst bin so stark, dass ich auf eigenen Füßen stehen kann.

Beispiel: Ein Bauer kaufte sich eine Dreschmaschine. Eine Freude war es mit derselben zu arbeiten und viel wurde sie strapaziert. Aber eines schönen Tages gab es mitten in der Arbeit einen Knacks und die Maschine stand still. Liegt auch nicht viel daran, sagte der Bauer, ich habe ja die Garantie der Fabrik! Kostenlos muss die Maschine wiederhergestellt werden, es kam aber anders. Die Garantiefrist war abgelaufen und er musste selbst zahlen. Es nützte ihm nichts über Garantieschwindel zu schimpfen und zu wettern. Es blieb beim Zahlen!

Wir alle, Geliebte, besitzen aber eine andere Garantie, die von Jesus Christus selbst ausgestellt ist in feierlichster Form, von dem, der gesagt hat: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ In feierlichster Weise hat er verkündet: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch, was immer ihr in meinem Namen den Vater im Himmel bitten werdet, vertrauet, es wird euch gegeben werden.“

Gilt diese Garantiefrist auch heute noch oder ist sie schon abgelaufen?
„Himmel und Erde - - -“ so lauten Christi eigene Worte auf den Zweifel, ob denn seine Verheißung noch heute unverändert in Kraft steht. – Geliebte, diese Worte hat Jesus Christus unser Herr, die ewige Wahrheit, gesprochen, vor dem jede Lüge ein Gräuel ist. Die Menschen versprechen wohl auch oft, manchmal viel und groß, aber in der Regel halten sie nichts von dem Versprochenen und leider zur größten Enttäuschung der Menschen. Was aber Christus verspricht, das hält er auch. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Alles von Gott Geschaffene wird eines Tages verschwinden, aber was er versprochen hat, das hat immer Geltung. Also Gottes Treue, Gottes Allmacht, das muss uns Vertrauen auf Gottes Hilfe einflößen am Tag der leiblichen und seelischen Bedrängnis, Versuchung und Verfolgung.

Derjenige, der ein unerschütterliches Vertrauen auf Gott hat, braucht nichts zu fürchten. Wer könnte auch so kleingläubig, so verzagt sein, um sein Schicksal und sein Heil bangen, solange Gott mit ihm ist und in ihm ist, solange seine Seele mit Gott vereinigt ist. Freilich muss der Herr in der Seele sein und nicht vertrieben durch die schwere Sünde oder durch ein ausgelassenes, skandalöses Leben. Nicht jeder, der Herr, Herr sagt, ist gerettet, sondern der den Willen des Vaters tut. Nur wer Gott fürchtet, nur wer nach seinem Gesetz lebt, der erfährt auch den Schutz und die Hilfe Gottes.

Wer Gott fürchtet, den lässt er keine Not leiden. Auf Gott vertrauen und ihn zu gleicher Zeit beleidigen, wäre gerade so, wie wenn ein Bettler mit der einen Hand die Gabe vom Wohltäter in Empfang nähme und mit der anderen Hand ihm ins Gesicht schlägt.

Geliebte, sagen wir es uns ganz offen, wir haben viel, viel zu wenig Vertrauen auf den Herrn. Wir stellen uns viel zu viel in den Mittelpunkt hinein. Wir meinen, von uns hängt alles Gelingen ab. O welche Täuschung! –

Ihr habt gewiss schon gesehen, wie ein Kind zum Vater kommt und bittet. Das kleine Kind steht vor dem Vater und bringt die Bitte vor und welches Vertrauen auf des Vaters Hilfe und Ohr liegt in den Augen des Kindes. Wie der Vater das Kind sieht und sein Vertrauen auf ihn, da wird er besiegt, er kann nicht mehr nein sagen. Mit diesem kindlichen Vertrauen sollen wir zum himmlischen Vater. Vertrauet und es wird euch gegeben werden. Bittet und ihr werdet empfangen, klopfet an und es wird euch aufgetan werden.

Wir stellen uns den Herrgott viel zu entfernt vor von uns. Wir sehen den Herrgott auf einem Thron sitzen oben am blauen Himmel droben und auf uns runterschauen, bald zornig, bald fein gerade, gerade wie wir ihn beleidigen oder nicht.

O, meine Lieben, das ist eine ganz falsche Einstellung. Der Herrgott ist auch bei uns herunten, dort im Tabernakel können wir ihn zu jeder Tag- und Nachtstunde besuchen. Er ist bei euch draußen auf dem Feld, wenn ihr arbeitet, er ist im Haus und Futterhaus, er ist überall ganz nah bei uns, ja er ist sogar in unserer Seele drinnen, wenn wir nicht das Unglück gehabt haben sollten, ihn durch eine schwere Sünde aus dem Herzen zu vertreiben.

Was Trostvolleres kann es für uns geben: Der Allmächtige, der alles kann, der mich ohne Grenzen liebt, der mit mir so barmherzig ist, der ist neben mir und in mir. Wenn ein Kind sich von einem bösen Tier angegriffen sieht, dann eilt es zum Vater. Dort weiß es sich sicher. Das Gleiche gilt wohl auch bei uns. Wenn uns der Feind durch die verschiedensten Versuchungen angreift und plagt uns, dann wissen wir, der Herr ist bei mir, wenn ich ihn anrufe um seine Hilfe, dann hilft er mir gemäß seines Versprechens. Der Psalmist sagt: „Ich suchte den Herrn und er erhörte mich, befreite mich aus allen meinen Ängsten.“ Wenn wir zu ihm rufen, dann hört er auf uns und befreit uns aus der Not. Will die seelische Kraft versagen, dann steht der Herr tröstend und segnend uns zur Seite.

Ja Geliebte! Vertrauen müssen wir haben, dann erlangen wir alles. Dieses feste Vertrauen verlangte auch der Herr von den Kranken, die er heilte. Das Vertrauen haben auf seine Wunderkraft, das war die Voraussetzung der Heilung. Ein Weib litt schon seit 12 Jahren am Blutfluss. Die berühmtesten Ärzte konnten ihr nicht mehr helfen und raten. Da eines Tages sah sie Jesus vorbeigehen. Sie hatte von seinen Wundertaten gehört. Auf den Zehen schlich sie ihm nach und dachte sich, wenn ich nur den Saum seines Kleides berühren kann, dann werde ich gesund. Und siehe kaum hatte sie das getan, drehte sich Jesus um und sagte zu ihr, sei getrost meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht.

Einmal warf sich ein Mann vor Jesus auf die Knie und bat ihn, er möge ihm seinen Buben heilen, der mondsüchtig ist. Dieser muss schrecklich leiden, bald fällt er ins Wasser, bald ins Feuer und es kann leicht sein, dass er so sterben muss. Er hat ihn wohl den Jüngern gebracht, dass die ihn heilen, aber sie haben es nicht gekonnt. Aus den Worten des Mannes kann man sehen, welches Vertrauen er auf die Wunderkraft Christi hatte und wegen dieses Vertrauens heilte Jesus sofort den Buben. Als die Jünger dies sahen, fragten sie heimlich Jesus, warum sie ihn nicht heilen konnten. Und er gab ihnen zur Antwort: „Weil sie wenig Vertrauen haben.“

Ja, meine Lieben, das Vertrauen ist verlangt bei all unserem Beten. Ganz leicht ist es zu verstehen, warum beim Gebet oft so wenig oder gar keine Erhörung folgt. Wenn ein Knecht mit seinem Bauer redet, dann schaut er ihm zuerst einmal ins Gesicht und dann weiß er auch, was er redet und was er will. Etwas ganz Ähnliches ist bei uns. Wenn wir beten, dann beten wir als Knechte mit dem Herrgott. Da sollen wir auch wissen, was wir tun und was wir wollen. Aber viele nachdem sie gebetet haben wissen nicht einmal, was sie getan haben, um was sie gebetet haben. Sie leiern halt ein paar gewohnheitsmäßige Gebetlein runter. Wenn sie in der Kirche sind, denken sie überhaupt, dass sie in der Gegenwart Gottes sind? Keineswegs, sie schauen umher, wer reinkommt und wer hinausgeht; sie reden; sie schlafen, sie langweilen sich und ärgern sich vielleicht, weil der Gottesdienst nach ihrem Ermessen zu lange dauert und kaum sind sie in der Kirche drinnen möchten sie schon wieder draußen sein. Aber meine Lieben, wie kann es euch wundern, wenn diese so wenig Hilfe erlangen, wenn sie in ihren Gebeten nicht erhört werden. Es fehlt ja ihren Gebeten, ihrem Flehen die Seele, das Vertrauen auf Gottes Hilfe und Kraft und Gnade. –

Ein Vater hatte zwei Söhne, die ihm viel Kummer und Sorgen und Verdruss bereiteten. Der eine ging mit ausgelassenen schlechten Kameraden, der andere war ein Nachtschwärmer sondergleichen. Der Vater mahnte die Buben, drohte, aber alles half nichts. Da wandte er sich in vertrauensvollem Gebet an den Herrn. Auch alles Beten schien umsonst zu sein. Da war er wieder einmal bei der Heiligen Messe und opferte sein Anliegen sein Vaterkreuz auf und bat aus ganzem Herzen und zwar mit einem unerschütterlichen Vertrauen. Und wie er trotzdem keine Erhörung zu erhalten schien, bat er: „Herrgott, jetzt wollen wir sehen, wer nachgibt, du oder ich. Ich einmal nicht“ und dann betete er wiederum vertrauensvoll weiter. Geliebte, aus dem Gebet dieses Vaters spricht das Vertrauen auf Gottes Hilfe heraus. Und der Vater hat auch Erhörung gefunden.

Auf den Herrgott vertrauen wir nie genug. In all unseren Nöten, in körperlichen und seelischen, sollen wir zu Gott dem Herrn kommen, das ist sein Wille. Er verspricht uns jedes Mal zu helfen, wenn wir zu ihm kommen. Durch den Propheten Jesaja lässt er uns sagen, dass er uns in sein Herz eingeschlossen hat: „Eine Mutter, die ihr eigenes Kind unter ihrem Herzen trägt, kann es nicht vergessen und wenn sie auch so herzlos wäre, so weit zu kommen, ich aber werde niemals denjenigen vergessen, der sein Vertrauen auf mich setzt.“ Er beklagt sich sogar, dass wir zu wenig Vertrauen auf ihn haben und er ermahnt uns, dass wir unser Vertrauen nicht auf Könige und Fürsten setzen sollen, denn sonst ist unsere Hoffnung nichtig. (Ps 145,2). Ja, er geht noch weiter, er droht mit dem Fluch, wenn wir nicht großes Vertrauen auf ihn haben. Durch den Propheten Jer 17,5.7 sagt er: „Verflucht derjenige, der sein Vertrauen nicht auf seinen Gott setzt.“ Hingegen sagt er: „Gesegnet sei derjenige, der auf den Herrn vertraut.“

Wenn wir uns, Geliebte, in irgendeiner seelischen Gefahr befinden, dann setzen wir unser ganzes Vertrauen auf die Hilfe Gottes wie es unsere Schutzpatronin, die Heilige Margarethe, getan hat.

„Wenn Gott mit uns ist, wer kann dann gegen uns sein.“ Vertraut auf den Herrn und die Lasten des Lebens lassen sich tragen; betet und vertrauet und niemand wird uns etwas anhaben können. Wir sind stark. Niemals soll ich mir den Vorwurf machen müssen, ich selbst bin an allem schuld, an meinem körperlichen und seelischen Elend, vielleicht an meinem ewigen Verderben schuld, dass es mir so ergangen ist. Auf meine eigene Kraft, auf Menschenhilfe, auf Menschenworte habe ich gebaut, Gott und seine Hilfe geschmäht. O wie viele Gewissensbisse, wie viele gute Gedanken, wie viele heilsame Wünsche hat der Herr in mir geweckt und ich habe nicht darauf gehorcht! Wer auf Gott vertraut hat auf festem Grund gebaut.

Margarethe: Vertraue, vertraue und dann wirst Du Erhörung finden.